
Benjamin Geiger ist Redaktionsleiter von Bezirk Medien. Er ist in Kilchberg aufgewachsen und war 20 Jahre lang Chefredaktor der Zürichsee-Zeitung.
Ein Quartierplan soll aufzeigen, wie das Gebiet Sunnau im Norden Adliswils überbaut werden könnte. Fest steht, dass die Fussballplätze Wohnbauten weichen werden. Die Planung wird zudem das Ende der uralten Vision «Nordumfahrung Adliswil» bedeuten.
Gleich zwei Abende hat die Gemeinde Kilchberg reserviert, damit die Gemeindeversammlung die neue Bau- und Zonenordnung (BZO) beraten kann. Obwohl keine grossen Änderungen vorgeschlagen werden, gibt es in Detailfragen viel Diskussionsbedarf.
Statt eines Überschusses schliesst die Jahresrechnung 2025 von Thalwil mit einem Defizit von 2,9 Millionen Franken. Im Wesentlichen ist dies auf eine vom Kanton angeordnete Umbuchung von Rückerstattungen zurückzuführen.
Die Rüeschliker Gemeindeversammlung hat der Umgestaltung der zentralen Kreuzung Dorfstrasse/Bahnhofstrasse klar zugestimmt. Sie beauftragte den Gemeinderat, sich für den Erhalt der dortigen Fussgängerstreifen einzusetzen.
Gegen den Willen des Stadtrats sprach sich das Parlament am Mittwochabend für die Abschaffung der Benutzungsgebühr des Entsorgungsparks aus. Mit knapper Mehrheit forderte es ausserdem, dass sich Adliswil künftig nicht mehr als Energiestadt bezeichnet.
Das Spitalgebäude in Horgen wird an eine Immobiliengesellschaft verkauft und vom See-Spital zurück gemietet. Dadurch erhält das Spital dringend benötigtes Kapital, um seine 100-Millionen-Obligation im Juli zurückzuzahlen.
Um 12,8 Millionen Franken verschätzte sich die Adliswiler Finanzplanung. Die Rechnung 2025 schliesst mit einem Plus von 8,6 Millionen ab. Das positive Ergebnis ist auf sehr hohe Erträge aus den Quellensteuern ausländischer Arbeitnehmender zurückzuführen.
Der siebenköpfige Stadtrat konnte bereits im ersten Wahlgang vollständig besetzt werden. Neu sitzen zwei FDP-Vertreter, zwei Parteilose, eine Grüne und je ein Vertreter der Mitte und der Freien Wähler in der Regierung. Nicht mehr vertreten ist die SP. Der SVP-Kandidat schaffte die Wahl nicht.
Phyllis Scholl (FDP) setzte sich gegen Edith Häusler (Grüne) und Joel Contino (parteilos) klar durch und bleibt Gemeindepräsidentin. Neu im Gemeinderat Einsitz nimmt Marina Meister (Die Mitte). Mit ihrer Wahl stellen die Frauen in Kilchberg erstmals die Mehrheit der Ratsmitglieder.
Nach schweren Vorwürfen wegen angeblichen Fehlverhaltens ist Rüschlikons Finanzvorstand David Makay abgewählt worden. Neu in die Gemeindeexekutive Einzug nehmen Seraina Rüegger (Die Mitte) und Christina Spoerry (FDP). Damit sind die Frauen künftig in der Mehrheit im Gemeinderat.
Es gibt keine gesetzliche Grundlage für die Stadt Adliswil, den privaten Bau von Eigentumswohnungen zu forcieren. Das Stadtparlament musste sich deshalb damit begnügen, die Gemeindeordnung mit einer Passage zur «Förderung» des Wohneigentums zu ergänzen. Ausserdem verzichtete es auf verbindliche Vorgaben zum Bau von Solaranlagen auf Dächern.
Kurz vor den Wahlen nimmt der ehemalige Gemeinderat Urs Keim (parteilos) Stellung zu der Kontroverse um das Verhalten von Finanzvorstand David Makay. Er kritisiert, dass die Vorfälle von 2023 publik gemacht wurden. Damit werde eine «alte Geschichte aufgewärmt». Für Rüschlikon sei diese Art von Wahlkampf unwürdig.
Die Polizei hat am Donnerstagmorgen drei Jugendliche auf dem Areal der Sekundarschule festgenommen und abgeführt. Was ihnen vorgeworfen wird, ist nicht bekannt. Die Schulleitung versichert, es habe nie eine Gefahr für Dritte bestanden und der Unterricht finde normal statt.
Lange hat er geschwiegen, jetzt nimmt Rüschlikons Finanzvorstand David Makay (parteilos) erstmals Stellung zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfen. Er begrüsst die Abklärungen durch eine Fachstelle, bestreitet aber, dass ihn der Gemeinderat verwarnt habe. An seiner erneuten Kandidatur am 8. März hält er fest.
In der Hochweid Kilchberg wird es in absehbarer Zeit keinen Freizeitpark für Jung und Alt geben. Das hat der Gemeinderat beschlossen. Er zieht ein negatives Urteil des Verwaltungsgerichts nicht ans Bundesgericht weiter. Stattdessen will er eine grundsätzliche Auslegeordnung vornehmen.
Weil Thomas Köhler bald das Pensionsalter erreicht, hat er sich entschlossen, alle seine Papeterien im Raum Zürich an Orell Füssli zu verkaufen. Die Läden sollen unverändert und unter dem bisherigen Namen weiterbetrieben werden.