Dicke Schinken und volle Bibliotheken
Als es in meiner Tätigkeit als Kantonsschullehrerin jeweils darum ging, eine neue Klassenlektüre auszuwählen, und ich meinen Schüler:innen einige Vorschläge zur Abstimmung unterbreitete, kam fast immer aus irgendeiner – mehrheitlich männlichen – Ecke (entschuldigt, Jungs!) die Frage: „Wie viele Seiten hat der Roman? Wie dick ist der Schinken?“ Oder nicht weniger pragmatisch: „Wie viele Seiten müssen wir bei diesem Buch pro Woche lesen?“




