Aufatmen bei der Gemeinde Thalwil. Aufatmen bei den betroffenen Eltern. Rund vier Jahre lang und durch alle Instanzen rekurrierte ein Nachbar gegen den geplanten Hort neben dem Schulhaus Oeggisbüel. Das führte zu Platznot in der schulergänzenden Betreuung und schliesslich dazu, dass die Kinder der Schuleinheit Oeggisbüel-Oelwiese den Hort beim 1,3 Kilometer entfernten Schulhaus Sonnenberg besuchen müssen. Kindergärtlner und Erstklässlerinnen werden seither mit Bussen durch die Gemeinde chauffiert. Nun gibt es Licht am Ende des Tunnels. Denn das Bundesgericht hat die Beschwerde nun endgültig abgewiesen. «Wir haben den Entscheid mit grosser Genugtuung und Erleichterung entgegengenommen», sagt Adrian Schmidlin (Die Mitte), Thalwiler Gemeinderat und Vorsteher Liegenschaften. «Wir freuen uns alle, die Arbeit für das Bauprojekt Neubau Hort/Mittagstisch wieder aufnehmen zu können.» Kosten von 6,9 Millionen Franken Wann der Bau beginnen und der Hort eröffnet werden kann, dazu kann die Gemeinde noch nichts sagen. Schulpräsident Thomas Hunziker (FDP) geht davon aus, dass der Neubau auf das Schuljahr 2028/29 fertiggestellt sein wird, <a href="https://www.bezirk.ch/artikel/thalwil-eltern-muessen-weiterhin-mit-rochaden-rechnen" rel="noopener noreferrer" target="_blank">wie er zu einem früheren Zeitpunkt gegenüber Bezirk Medien sagte</a>. Der Hort soll Platz für 150 Kinder bieten. Die Thalwiler Stimmberechtigen hatten im November 2021 den Baukredit von 6,9 Millionen Franken gutgeheissen. Dazu, ob dieser Betrag aufgrund der Verzögerung ausreichen wird, sagt Adrian Schmidlin: «Die Kostensteigerung durch die Unterbrechung aufgrund des Verfahrens sowie mögliche Folgekosten sind Gegenstand von Verhandlungen mit dem Gesamtleistungsanbieter.»